Vorstellung Archives - Technik - Blogbasis.net https://technik.blogbasis.net/category/vorstellung Die Basis des freien Wissens – Technik Thu, 25 Jun 2015 17:58:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 Pandoc: Konvertierung von Dokumenten https://technik.blogbasis.net/pandoc-konvertierung-von-dokumenten-25-06-2015 https://technik.blogbasis.net/pandoc-konvertierung-von-dokumenten-25-06-2015#respond Thu, 25 Jun 2015 17:58:31 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=1356 Hallo Leute,

in diesem Blogpost möchte ich euch das Tool „Pandoc“ vorstellen. Ich habe es durch Zufall gefunden und werde es in Zukunft wahrscheinlich öfters nutzen. Mit dem Programm kann man Konvertierungen zwischen verschiedenen Dateiformaten durchführen.

Eingabeformate

Folgende Formate können als Eingabe für Pandoc genutzt werden:

  • docbook
  • docx
  • epub
  • haddock
  • html
  • json
  • latex
  • markdown
  • markdown_github
  • markdown_mmd
  • markdown_phpextra
  • markdown_strict
  • mediawiki
  • native
  • opml
  • org
  • rst
  • t2t
  • textile
  • twiki

Ausgabeformate

In folgende Formate kann umgewandelt werden:

  • asciidoc
  • beamer
  • context
  • docbook
  • docx
  • dokuwiki
  • dzslides
  • epub
  • epub3
  • fb2
  • haddock
  • html
  • html5
  • icml
  • json
  • latex
  • man
  • markdown
  • markdown_github
  • markdown_mmd
  • markdown_phpextra
  • markdown_strict
  • mediawiki
  • native
  • odt
  • opendocument
  • opml
  • org
  • pdf [use latex or beamer and -o FILENAME.pdf]
  • plain
  • revealjs
  • rst
  • rtf
  • s5
  • slideous
  • slidy
  • texinfo
  • textile

Nutzung

Die Nutzung ist relativ einfach. Es gibt eigentlich nur drei Parameter, die man sich merken muss.

  • -f bzw. –from FORMAT : Eingabeformat angeben
  • -t bzw. –to FORMAT : Ausgabeformat angeben
  • -o bzw. –output FILE : Für Ausgabeformate, die nicht auf der Konsole ausgegeben werden können

Der Aufruf erfolgt zum Beispiel mit

pandoc -f markdown -t pdf -o ausgabe.pdf eingabe.md

Weitere nützliche Beispiele findet man auf der Projektwebseite: http://pandoc.org/demos.html.

Man dann auch direkt online den Funktionsumfang testen: http://pandoc.org/try/

Natürlich gibt es das Programm als gleichnamiges Paket in den meisten Paketquellen.

~ Sebastian

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DMS – Simpler DLNA Server https://technik.blogbasis.net/dms-simpler-dlna-server-04-03-2015 https://technik.blogbasis.net/dms-simpler-dlna-server-04-03-2015#respond Wed, 04 Mar 2015 09:55:12 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=1313 Hallo Leute,

heute möchte ich ein kleines Tool vorstellen mit dem man direkt aus einem Ordner heraus einen DLNA Server aufsetzen kann. So kann man ohne umständliche Konfiguration oder Indexierung Videos auf den Fernseher streamen.

Ich hatte früher zum Streamen die Software „miniDLNA“ genutzt. Leider musste man bei einem neuen Titel die komplette Datenbank erneut aufbauen. Das war inbesondere auf dem Pi ein zeitaufwendiger und entsprechend langweiliger Prozess.

Zunächst wollte ich die Lösung als kleines Projekt in Python implementieren, jedoch gibt es keine wirklich tollen Bibliotheken für das DLNA-Protokoll.

Zufälligerweise bin ich beim Googlen auf das Programm „DMS“ von anacrolix gestoßen. Dieses erfüllt genau meine Anforderungen:

  • Ohne Indexierung direkt aus einem Ordner heraus Daten streamen
  • Keine Konfiguration nötig

Unter Arch-Linux kann man sich das von bitwave erstellte, gleichnamige AUR-Package installieren.

yaourt dms

Ansonsten können folgende Befehle zur Installation verwendet werden. Voraussetzung dafür ist, dass man Go installiert hat.

> go get bitbucket.org/anacrolix/dms
> $GOPATH/bin/dms

Um einen bestimmten Pfad bzw. Ordner zu streamen, muss man nur den Parameter „-path“ angeben:

dms -path="/mnt/usbStick"

Dann wird auf Port 1338 ein HTTP Server geöffnet, dessen Nutzen habe ich allerdings noch nicht ganz verstanden. Wichtiger ist dann wohl, dass Port 1900 (UDP) belegt wird.

Man sollte natürlich nicht vergessen, die beiden Ports in der Firewall freizuschalten.

~ Sebastian

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Vserver / Hosting für Studenten für 1€ / Jahr https://technik.blogbasis.net/vserver-hosting-fuer-studenten-fuer-1e-jahr-02-11-2014 https://technik.blogbasis.net/vserver-hosting-fuer-studenten-fuer-1e-jahr-02-11-2014#respond Sun, 02 Nov 2014 21:10:07 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=1245 Hallo Leute,

falls ihr Student seid, und für ganz wenig Geld einen mittelklasse Vserver oder ein einfaches Webhostingpaket wollt, dann könnt ihr euch die folgenden Angebote der 1und1-Aktion „Campus Code“ anschauen.

Insgesamt gibt es 6 verschiedene Angebote – alle für 1€/Jahr solange man Student ist:

  • Linux Vserver
  • Linux Webhostingpaket
  • Windows Webhostingpaket
  • MyWebsiteLite
  • MailXChange
  • .de-Domain

Ich vermute mal, dass für die meisten Leute die letzten 3 Angebote relativ uninteressant sind. Falls nicht, findet man hier eine Übersicht der Angebote und weitere Informationen.

Wenn man sich für Webhosting (Linux-basiert) interessiert und keine Angst vor der Kommandozeile hat, dann möchte ich auf die Ubernauten bei Uberspace verweisen. Man zahlt zwar mindestens 1€/Monat, aber dafür hat man sehr viel mehr Möglichkeiten und top Support.

Der Linux-VServer für 1€/Jahr

Damit kommen wir dann zum interessanten Teil, denn bei diesem Paket gibt es sogar eine Domain gratis dazu ;)

Für ganze 0.08€/Monat sollte das kein zu schlechter Deal sein. Jedoch ist mit starker künstlicher Einschränkung der Ressourcen zu rechnen, wie man diesem Thread entnehmen kann. Beispielsweise läuft ein TOR-Server nur mit begrenzter Bandbreite (600-700kb/s), da numtcpsock auf 365 gesetzt ist.

Für einen einfachen Webserver mit Datenbank und einigen Webseiten sollte das Angebot jedoch locker ausreichen. Die Prozessanzahl ist laut CodarByte auf 96 Prozesse limitiert. D.h. bei vielen gut besuchten Webseiten mit entsprechend vielen Apache-Kindprozessen könnte es zu Problemen kommen.

Ich habe mir mein Paket soeben bestellt und werde diesen Blogpost updaten, sobald der Server geliefert wurde und ich einige Benchmarks posten kann.

~ Sebastian

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Eine VirtualBox auf einem Linux-Host von einem USB-Booten https://technik.blogbasis.net/eine-virtualbox-auf-einem-linux-host-von-einem-usb-booten-15-10-2014 https://technik.blogbasis.net/eine-virtualbox-auf-einem-linux-host-von-einem-usb-booten-15-10-2014#respond Wed, 15 Oct 2014 21:19:24 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=1215 Manchmal hat man die Situation, dass man ein Boot-Medium (USB-Stick) erstellt hat, dieses aber noch testen möchte. Dafür kann man natürlich seinen Computer neustarten, muss man aber nicht: Man kann auch einfach eine Virtuelle Maschine von diesem  USB-Stick starten.

Ich gehe in dieser Anleitung davon aus, dass VirtualBox installiert ist.

Vorbereitung

Als Erstes steckt man einfach den entsprechenden USB-Stick rein und kann dann z.B. mit dem Befehl dmesg schauen wie es heißt, bei mir heißt der Stick zum Beispiel sdc (oft heißt er auch sdb), also kommt am Ende von der dmeseg-Ausgabe etwa sowas raus:

 [sdc] Attached SCSI removable disk 
 

Jetzt kann man den USB-Stick seinem Benutzer zuweisen.

sudo chown  [dein Benutzername] /dev/sdc

Jetzt kann man den USB-Stick zu einem Virtual Disk Image (.vmdk) machen

$ VBoxManage internalcommands createrawvmdk -filename /tmp/test-usb.vmdk -rawdisk /dev/sdc

RAW host disk access VMDK file /tmp/test-usb.vmdk created successfully.
#die .vdi für den USB-Stick liegt jetzt in /tmp

Jetzt hat man alles Vorbereitet und kann die VM erstellen.

Die VM erstellen

Die VM kann man am einfachsten mit rum klicken erstellen.

Man öffnet den Virtual Box Manager und erstellt eine neue Maschine:

1

Auf Neu klicken

Danach macht man optimaler Weise Einstellungen, über das erwartete System, bei den anderen Optionen kann man die Standardeinstellungen übernehmen. Als Festplatte muss man dann natürlich sein in den vorigen Schritten erstelltes .vmdk im /tmp auswählen. Dann nur noch erstellen und es solte funktionieren.

Das richtige Logo auswählen, bei mir Arch

Das richtige Logo auswählen, bei mir Arch

Egal, weiterklicken

Egal, weiterklicken

/tmp/test-usb,vmdk auswählen

/tmp/test-usb,vmdk auswählen

Freuen, es funktioniert

Freuen, es funktioniert

 

 

 

 

 

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Mehr Sicherheit durch Virtualisierung: Whonix https://technik.blogbasis.net/mehr-sicherheit-durch-virtualisierung-whonix-06-09-2014 https://technik.blogbasis.net/mehr-sicherheit-durch-virtualisierung-whonix-06-09-2014#respond Sat, 06 Sep 2014 12:17:05 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=1169 Bei meiner Suche nach mehr Sicherheit und Anonymität bin ich irgendwann auf Whonix gestoßen. Whonix ist dafür gedacht auf einem anderem Whonix ist eine Linux-Distribution, die einem auf relativ einfachem Weg eine sehr hohe Sicherheit ermöglicht. Der Trick ist ,dass man einfach zwei virtuelle Maschinen auf seinem Rechner startet: Eine Maschine (Gateway stellt eine mit Tor anonymisierte Verbindung zum Internet auf und die andere (Workstation) wird dann zum normalen Browsen im Internet verwendet.

Whonix-Konzept (Quelle: www.whonix.org)

Durch diesen Trick kann die Workstation nicht mehr so einfach die echte IP-Adresse verraten, die echte IP ist nicht auf der Workstation gespeichert.

Wenn man schon VirtualBox nutzt sollte die Installation von Whonix recht schnell gemacht sein. Einfach die Systemabbilder von der Whonix-Webseite herunterladen und installieren. Auf der Webseite von Whonix sind diese Schritte auch noch ausführlich dokumentiert.

Fazit: Sieht gut aus. Einfach mal ausprobieren.

Ansonsten: Whonix sucht auch noch Mitwirkende.

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Entwickeln mit Arduino https://technik.blogbasis.net/entwickeln-mit-arduino-30-09-2013 https://technik.blogbasis.net/entwickeln-mit-arduino-30-09-2013#respond Sun, 29 Sep 2013 23:49:30 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=895 In letzter Zeit habe ich angefangen mit Arduino zu spielen. Arduino bezeichnet eine Menge verschiedener Mikrocontroller. Das Anfängerboard ist der Arduino-Uno. Das ist ein einfaches Board mit dem man einige Pins ansteuern kann und den Mikrocontroller einfach über USB flashen kann. Das gibt es aber schon öfter. Das eigentlich tolle am Arduino ist die gute Untestützung für Anfänger und die nähe zu Open Source und Open Hardware. Dardurch werden viele Dinge erstaunlich einfach. An Leser die Windows nutzen: Ich schreibe zwar hier und da Linux-Terminaleingaben hin- Das ist aber nichts tiefes und Arduino kann man auch sehr gut mit Windows benutzen.

Besonders gefallen hat mir das anfangen: Auf meinem Debian musste ich einfach nur

sudo apt-get install arduino

eingeben und schon konnte ich den Arduino-Uno über USB ansprechen. Die Energieversorgung läuft praktischer Weise auch gleich über USB. Also einfach nur mit dem USB-Kabel anschließen und die Arduino-IDE starten. Schon kann man einfache Testprogramme nutzen. Die Programme werden in C++ geschrieben.

 

Als nächstes hab ich mir dann Fritzing installiert.

sudo apt-get install fritzing

Fritzing ist ein Programm mit dem man einfach Schaltpläne entwerfen kann. Es ist vor allem geeignet um sich über seine Arduino-Projekte auszutauschen. Auch hier wieder Open-Source (sogar GPL).

Da die Arduino-IDE nun sehr schlicht gehalten ist wünscht man sich bei größeren Projekten vielleicht eine umfangreichere IDE. Ich hab Eclipse genommen (weil ich das schon kenne und weil es freie Software ist). Für Eclipse(CDT) installiert man sich einfach dieses Plugin. Die weitere Installation ist auf der verlinkten Seite beschrieben. Das klappt eigentlich ganz gut.

 

Weil ich aber dazu noch einen USB-zu-MIDI Stecker genutzt habe hat der Zugriff auf den Seriellen Port nicht so toll geklappt. Ich habe aber nicht so richtig verstanden warum. Egal, man kann den seriellen Port auch einfach direkt vom Terminal aus sehen:

cu -l /dev/ttyUSB0 -s 31250

cu ist das Programm Call up. Damit kann man Serielle Ports also die Signale vom Arduino auslesen. /dev/ttyUSB0 ist das Gerät von dem die Ausgaben ausgelesen werden können. Wie es heißt kann man z.B. herausbekommen indem man schaut auf welches Gerät die Arduino-IDE nutzt. Hinter der Option -s kommt die Geschwindikeit. Die geht aus dem Programmcode selber hervor (hier 31250):

void setup() {
// Set baud rate:
Serial.begin(31250);
}

Nunja, man kann natürlich auch alles mit dem Terminal machen. Das Programm avrdude wird hier nützlich sein. Mir hat jemand erzählt er Programmiert grundsätzlich nur mit VIM. Kann man natürlich auch machen. :-)

 

 

 

 

 

 

 

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Litecoins (LTC) minen – Wie und Warum? https://technik.blogbasis.net/litecoins-ltc-minen-wie-und-warum-12-09-2013 https://technik.blogbasis.net/litecoins-ltc-minen-wie-und-warum-12-09-2013#respond Thu, 12 Sep 2013 18:16:39 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=871 Nachdem die Crypto-Währung „Bitcoin“ sehr bekannt wurde, entstanden daraus viele neue Crypto-Währungen. Litecoin ist ähnlich wie Bitcoin, jedoch basiert es auf einem anspruchsvolleren Algorithmus und der Preis hält sich relativ stabil bei 2.5$. Wie generiert (mined) man diese Coins und lohnt sich das überhaupt?

Ein wenig zur Theorie und dem Warum?

Ich hab mich nicht groß mit der Theorie der Crypto-Währungen auseinandergesetzt, doch im Großen und Ganzen geht es darum, mathematische Berechnungen durchzuführen, bis ein (Aufgaben)-„Block“ gelöst wurde. Man investiert Rechenpower um einen Block zu lösen und bei Erfolg wird man mit einer bestimmten Anzahl an Coins belohnt. Der Litecoin-Algorithmus sieht eine Belohnung von 50 LTC pro gelösten Block vor.

Als Einzelperson ohne entsprechend speziell darauf ausgelegte Hardware ist es sehr unwahrscheinlich, dass man zeitnah einen Block selbst gelöst bekommt. Die Hash-Rate meiner beiden Server (CPU-Mining) liegt gerade bei ~60kH/s. Der Profit-Rechner liefert mir folgende Wahrscheinlichkeiten:

Time to Find a Block
Expected Time	 935 days 01 hours
Probability of a Block in 1 hour	 0.00%
Probability of a Block in 6 hours 	0.03%
Probability of a Block in 12 hours	 0.05%
Probability of a Block in 24 hours	 0.11%
Probability of a Block in 48 hours	 0.21%
Probability of a Block in 72 hours	 0.32%
Probability of a Block in 7 days	 0.75%
Probability of a Block in 14 days 	1.49%

Bei einer Belohnung von 50 LTC und einem Preis von 2.5$ wären das 125$ (94€) die ich erst in frühstens 2.5 Jahren sehen würde.

Aus diesem Grund gibt  es sogenannte „Pools“. Das sind sozusagen Verbände bzw. Gruppen von verschiedenen Minern, welche zusammen an einem Block rechnen und den erzeugten Gewinn je nach Beteiligung aufteilen. Das hat den Vorteil, dass die Auszahlung in LTC bzw. in Dollar regelmäßiger stattfindet.

Ich habe mich zum Beispiel im Pool „http://pooledbits.com“ eingetragen. Dort gibt es keine Gebühren und es wird ungefähr 1 Block am Tag gelöst.

Nun zum zweiten Teil der Frage: Warum mine ich eigentlich Litecoins und nicht z.B. Bitcoins?

Einerseits ist Bitcoin ein wenig ausgelutscht. Ich vermute, dass sich der relative hohe Preis nicht (mehr/sehr) lange halten wird, und dafür lohnt sich der Aufwand (Rechenpower) nicht. Stattdessen investiere ich die Rechenpower der sonst „idlenden“ Vserver in Litecoins. Die Währung ist von der Berechnungsschwierigkeit etwas leichter als Bitcoin, und außerdem hält sich der Preis stabil bei 2.5$. Sollte Bitcoin irgendwann abdanken, dann könnte mit etwas Glück der Preis der Litecoins steigen -> Win.

Meiner Meinung nach kann es nicht schaden ein paar Litecoins gemined zu haben. Sollte der Preis steigen, hat man gewonnen, andernfalls hat man nichts verloren. Die Kosten der Server kann man mit dem Minen sowieso nicht decken. Laut dem Rechner wären das bei mir ungefähr 4$ (ungerechnet 3€) an Gewinn pro Monat für beide Vserver.

Die Einrichtung des Miners

Wenn man sich für einen LTC-Mining-Pool entschieden hat, dann erstellt man sich bei diesem einen Account. Normalerweise gibt es im Webinterface die Möglichkeit „neue Worker“ anzulegen. Diese Worker sind eure Computer, welche für euch rechnen werden.

Praktisch und theoretisch lohnt sich GPU-Mining mehr, als CPU-Mining. Da ich aber den GPU-Miner auf meiner Nvidia-Karte nicht zum Laufen bringen konnte, und die Server (auf denen ich mine) keine brauchbare Grafikkarte haben, erkläre ich nur das CPU-Mining.

Wir führen wieder die Standard-Schritte zum Selbst-kompilieren von Software aus:

mkdir /tmp/mining && cd /tmp/mining
wget http://sourceforge.net/projects/cpuminer/files/pooler-cpuminer-2.3.2.tar.gz
tar xfv pooler-cpuminer-2.3.2.tar.gz
cd cpuminer-2.3.2
./configure CFLAGS="-O3"
make
sudo make install

Danach sollte uns das Programm „minerd“ zur Verfügung stellen. Das Programm werden wir mit folgenden Parametern aufrufen:

minerd --url=[URL] --userpass=[USER.Workername:PW] --threads [ANZAHL]

Im Webinterface des Pool sollte die URL des Mining-Servers stehen, zu dem sich der Minerd verbinden soll. Den Benutzernamen bzw. Workernamen und das dazugehörige Passwort findet ihr ebenfalls dort. Der Aufruf sollte am Ende so ähnlich aussehen:

minerd --url=stratum+tcp://pooledbits.com:8338 --userpass=gehaxelt.1:x --threads 8

Die Personen, welche meinen Artikel über die Daemontools gelesen haben, könnte die Einrichtung als Service interessieren.

Dazu legen wir erstmal einen neuen Benutzer an:

sudo useradd -M -s /bin/nologin miner

Dem Benutzer wird kein Home-Verzeichnis erstellt (-M) und die Shell wird auf /bin/nologin gesetzt (-s), da wir den Benutzer an sich nur als Dummy benötigen. Die „run“-Datei sieht dann folgendermaßen aus:

#!/bin/bash
USER="miner"
exec 2>&1
exec setuidgid miner minerd --url=stratum+tcp://pooledbits.com:8338 --userpass=gehaxelt.1:x --threads 8

Damit sollte minerd immer schön am Minen sein :)

In der Logdatei meldet sich der erfolgreiche Start von Minerd folgendermaßen:

@400000005232038139b3fedc [2013-09-12 20:09:59] 8 miner threads started, using 'scrypt' algorithm.
@400000005232038418f2872c [2013-09-12 20:10:02] thread 2: 1524 hashes, 1.05 khash/s
@400000005232038425f7a09c [2013-09-12 20:10:02] accepted: 1/1 (100.00%), 1.05 khash/s (yay!!!)
@40000000523203842c47ee0c [2013-09-12 20:10:02] thread 1: 4104 hashes, 2.31 khash/s
@40000000523203842caa324c [2013-09-12 20:10:02] thread 5: 4104 hashes, 2.30 khash/s
@400000005232038434e0b094 [2013-09-12 20:10:02] thread 3: 4104 hashes, 2.13 khash/s
@40000000523203850ade0544 [2013-09-12 20:10:03] thread 7: 4104 hashes, 1.86 khash/s
@4000000052320385195d109c [2013-09-12 20:10:03] thread 0: 4104 hashes, 1.67 khash/s
@40000000523203851d04f28c [2013-09-12 20:10:03] thread 6: 4104 hashes, 1.63 khash/s
@40000000523203852850b784 [2013-09-12 20:10:03] thread 4: 4104 hashes, 1.51 khash/s
@40000000523203862ce78d54 [2013-09-12 20:10:04] thread 1: 5976 hashes, 2.97 khash/s
@4000000052320386375588f4 [2013-09-12 20:10:04] accepted: 2/2 (100.00%), 15.12 khash/s (yay!!!)
@4000000052320388374e87fc [2013-09-12 20:10:06] thread 3: 18420 hashes, 4.56 khash/s
@4000000052320389061aa134 [2013-09-12 20:10:07] accepted: 3/3 (100.00%), 17.55 khash/s (yay!!!)
@40000000523203893a05f73c [2013-09-12 20:10:07] thread 1: 11508 hashes, 3.57 khash/s
@400000005232038a091e34a4 [2013-09-12 20:10:08] accepted: 4/4 (100.00%), 18.15 khash/s (yay!!!)
@400000005232038a2b361494 [2013-09-12 20:10:08] thread 3: 8592 hashes, 4.78 khash/s
@400000005232038a359d0f3c [2013-09-12 20:10:08] accepted: 5/5 (100.00%), 18.37 khash/s (yay!!!)

Fazit

Litecoin ist eine Crypto-Währung, welche sich mit genug Rechenpower „verdienen“ lässt. Ohne entsprechende Hardware kann man aber keinen Profit erwarten, und trotzdem kann es vorteilhaft sein einige Litecoins (LTCs) generiert zu haben, falls der Preis – wie am Beispiel von Bitcoin – schlagartig steigen sollte.

~ Sebastian

 

 

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Erste Erfahrungen mit dem Renesas RPBRX 62N https://technik.blogbasis.net/erste-erfahrungen-mit-dem-renesas-rpbrx-62n-26-05-2013 https://technik.blogbasis.net/erste-erfahrungen-mit-dem-renesas-rpbrx-62n-26-05-2013#respond Sun, 26 May 2013 12:00:04 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=569 Ich war in der letzten Woche einige Male auf dem LinuxTag in Berlin. Am „Embedded Systems“ Stand fand zwei Mal am Tag eine Verlosung verschiedener Mikrocontroller-Boards statt. Am Freitag gewann ich bei der 13:00 Verlosung ein Renesas RPBRX 62N. Viel Freude sollte mir dieses allerdings nicht bereiten.

Mein Kumpel gewann bereits am Mittwoch ein anderes Board namens Giant Gecko EMF32. Das bietet einige Sensoren, und lässt sich u.a. unter Linux programmieren. Daraufhin hatte ich mich entschlossen, auch an der Verlosung teilzunehmen. Die Auflagen der Verlosung waren sehr überschaubar:

  • Keine Weitergabe/Nutzung der angegebenen Daten (Name, Mailadresse) für Werbezwecke
  • Die Verpflichtung, innerhalb von 6 Monaten einen Artikel über den Gewinn zu schreiben.

Mit diesen Auflagen war ich einverstanden, und warf voller Vorfreude das Los in die Box.

Die Verlosung

Kurz nach 13:00 wurden alle Lose nach der jeweiligen Hardware sortiert, und ein Herr zog hinter seinem Rücken jeweils einen Gewinner. Ich hatte Kategorie 3 gewählt, und gewann das Renesas RPBRX62N.

Das war ein relativ kompaktes Board, und der erste Blick auf die Rückseite der Verpackung sollte nichts gutes verheißen: Nachdem man das Board an den PC angeschlossen hatte, sollte man die auf der CD beigelegte Setup.exe ausführen.

Die Enttäuschung

Ok, das war erstmal etwas komisch, aber ich vermutete, dies sei nur die einfache Anleitung, also auf >75% aller PC Nutzer zugeschnitten. Ich verschob weitere Nachforschungen auf den späten Nachmittag, denn dann würde ich wieder zu Hause sein, und direkt an meinem Laptop mich über das Board schlau machen können. Doch zunächst wollte ich den LinuxTag weiter genießen.

Ich möchte zugeben, dass dies das erste Mal sein sollte, dass ich mit einem solchen Board spielen würde. Entsprechend habe ich mich sehr auf neue Basteleien, und den ggf. dazugehörigen Blogartikel gefreut.

Als ich zu Hause ankam, befolgte ich die ersten Schritte auf der Rückseite der Verpackung: Ich steckte das Board ans Netzwerk. Als nächstes hätte ich ein tolles Tool von der CD ausführen sollen (Anmerkung: Ich hab am Laptop kein CD Laufwerk mehr -.-), welche mir die IP des Boards anzeigen sollte. Doch das können wir auch selbst – sogleich lief nmap und zeigte mir alle Rechner im Netzwerk mit einem offenen Port 80. Ich surfte das Board über den Browser (wie in der Anleitung beschrieben) an, und schaute mir einige der Demos an.

Es war schon erstaunlich, was man mit einem solchen kleinen Gerät anstellen kann. Beispielweise kann man es als Maus, die sich über den Steuerknüppel steuern lässt, nutzen. Die Neugier, wie man denn den einige hundert MhZ Prozessor programmiert, stieg an.

Renesas RPBRX62N - Quelle: Herstellerwebseite

Renesas RPBRX62N – Quelle: Herstellerwebseite

 

Windows only

Nachdem ich mir ein Image der beigelegten CD aus dem Internet heruntergeladen und entpackt habe, staunte ich nicht schlecht, als dort die Software nur auf Windows ausgelegt war. Man fand einige .exe-Dateien, aber nichts, was auf Linux Binarys oder Sources hindeuten könnte.

Nach ein wenig googlen wusste ich, dass sich die Quelltexte auch mit dem gcc für den Prozessor übersetzen ließen. Vielleicht doch ein Lichtblick? Bevor ich mich nun an die Cross-Kompilierung des gcc machte, wollte ich erstmal nach einigen Quelltexten suchen, damit ich einen Überblick über die Programmierung bekomme. Leider fand ich keine brauchbaren Beispiel-Sources bzw. HowTos, um irgendeinen Einstieg zu bekommen.

Na gut, dann schauen wir nochmal auf die Verpackung. Dort stand, dass man mit der HEW (high performance embedded workshop) IDE programmieren könnte. Darin sollte es auch Beispiel-Sources geben. Die Suchmaschine führte mich auf die Herstellerwebseite, auf der man sich die 60-Tage Testversion der IDE herunterladen konnte. ABER: Natürlich nur für Windows.

Fazit:

Etwas entnervt und vor allem enttäuscht habe das Board ein Stückchen zur Seite gelegt. Einerseits könnte ich meine virtuelle Maschine starten. Andererseits sehe ich jedoch nicht ein, wieso ich für ein Mikrocontroller Board, welches auf dem LinuxTag verlost wird, und man davon ausgehen kann, das die Person wahrscheinlich ein Linux nutzen wird, ein Windows Betriebssystem aufzwingen möchte.

Ich bin dem Renesas RPBRX62N nicht total abgeneigt und werde bei Zeiten ggf. doch meine VM mal anschmeißen, trotzdem ist sowas für mich unverständlich. Falls jemand mir irgendwelche Informationen zur Nutzung des Boards unter Linux liefern kann, würde ich mich darüber sehr freuen. In der Zwischenzeit helfe ich meinem Kumpel (s)ein kleines Projekt umzusetzen.

PS: „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“ – Dieser Spruch ist mir durchaus bekannt, trotzdem ist die jetzige Situation doof :(

~ Sebastian

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Einstieg: Fraktale Geometrie https://technik.blogbasis.net/motivation-fraktale-geometrie-25-05-2013 https://technik.blogbasis.net/motivation-fraktale-geometrie-25-05-2013#respond Sat, 25 May 2013 16:28:03 +0000 http://technik.blogbasis.net/?p=542 Fraktale Geometrie ist ein relativ junges Teilgebiet der Mathematik das Werkzeuge bereitstellt um komplexe Muster mit kompakten Funktionen zu beschreiben. Schon mit wenigen Zeilen Code kann man spannende Ergebnisse erhalten. Anwendung findet fraktale Geometrie besonders in den Naturwissenschaften aber auch in der Kunst lässt sich sie sich in Form von Computergrafiken anwenden. Dieser Artikel soll einen kleinen Überblick liefen.

Was sind Fraktale?

Fraktale Geometrie ist eine Abgrenzung zur „normalen“ Geometrie. Im Gegensatz zu normalen geometrischen Objekten (Kreis, Dreieck) hat ein Fraktal, also ein Objekt der fraktalen Geometrie, Eigenschaften die sich nicht mehr so leicht beschreiben lassen. Wenn man an ein Objekt aus der normalen Geometrie näher ran geht (hinein zoomt), wird die Struktur immer einfacher. Wenn man aber an ein Fraktal näher ran geht bleibt die Struktur verwinkelt, es kann sogar sein, dass man bis ins Unendliche neue Details entdecken kann. Normalerweise werden Fraktale erzeugt, indem man immer wieder den gleichen Vorgang wiederholt. Theoretisch wiederholt man diesen einfachen Arbeitsschritt unendlich oft. Praktisch reicht es, wenn man den Vorgang nur so lange wiederholt, bis man aussagekräftige Ergebnisse erhält.

Wozu kann man Fraktale gebrauchen?

Einerseits kann man mit Fraktalen tolle Computergrafiken erzeugen. Andererseits kann man die fraktale Geometrie aber auch nutzen, um Vorgänge in der Natur mathematisch zu beschreiben und scheinbar unendlich komplexe Strukturen wie Wolken oder Bergoberflächen auf eine kontrollierbare Anzahl von Regeln zurückführen, um so Gesetzmäßigkeiten zu erkennen oder bessere Simulationen zu machen.

Links

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[Autor] TgZero https://technik.blogbasis.net/autor-tgzero-06-03-2013 https://technik.blogbasis.net/autor-tgzero-06-03-2013#respond Tue, 05 Mar 2013 23:58:19 +0000 http://blogbasis.net/?p=36 Pseudonym TgZero

Trotz der kurzen und dennoch ausreichenden Worte bei der Seite „Autoren“, möchte ich mich etwas ausführlicher vorstellen. (Als ob ich eine Wahl hätte…)
Ich bin ein 21 Jahre alter Informatikstudent im schönen NRW und Hobbyprogrammierer.
In den letzten Monaten beschäftigte ich mich vermehrt mit der Sicherheit von Anwendungssoftware.
Arch Linux ist mein Hauptbetriebssystem, dennoch bin ich ein relativ junger Linux-Benutzer (1-2 Jahre vlt.).


Zu meinen Kenntnissen zähle ich: C++, ASM (Grundkenntnisse), Java (Studiumsbedingt) und ein etwas geringes Grundwissen in der Sicherheit von Anwendungssoftware. Das heißt, dass meine Kenntnisse durch diesen Blog in dem ein oder anderen Gebiet wachsen werden und ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin.
Man lernt selber nie aus, weshalb ich auch diverse Blogs gespannt verfolgt hatte, darunter auch der von Sebastian, alias gehaxelt. Als er mir nun die Möglichkeit anbot an einem Multiblog teilzunehmen, habe ich die Chance ergriffen und freue mich nun darauf euch mit vielfältigen Artikeln (hoffentlich) zu begeistern.
Wie ihr unschwer erkennen könnt bin ich ein Fan von Zwischenkommentaren. Zum einen um meine eigene Meinung auszudrücken und zum anderen um dieses ganze Artikel-Rechtschreib-Grammatikalische-Gedöhns ein bisschen aufzulockern. Ich bin ein Mensch wie jeder andere, also verzeiht mir den ein oder anderen Rechtschreibfehler und habt lieber soviel Spaß am Lesen wie ich am Schreiben.
Für Kritik oder Vorschläge über Artikel bin ich immer offen!
Falls ihr also mal die ein oder andere Frage habt könnt ihr einfach ein kleines Kommentar verfassen, oder ihr schickt mir eine Mail an

tgzero@blogbasis.net

In der Hoffnung nicht alle vergrault zu haben:
mit freundlichen Grüßen
euer TgZero

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